Willkommen beim

Musikverein "1871" Niederfischbach

Beheimatet im Norden von Rheinland-Pfalz, ist der Musikverein "1871" Niederfischbach der älteste Musikverein im Kreis Altenkirchen und kann auf eine bewegte, über 150-jährige Geschichte zurückblicken. Hier erfährst du mehr über die verschiedenen Abteilungen, unsere Termine und die Vereinsgeschichte.

Unsere
Abteilungen

Großes Orchester

Neben unseren Konzerten, die jedes Jahr ein Highlight im Vereinskalender darstellen, sind wir auch bei vielen anderen Veranstaltungen im Ort und darüber hinaus vertreten. Schützenfeste, Sommerfeste, Martinszüge, die Fronleichnamsprozession, unser Parkfest und das traditionelle Oster- und Weihnachtslieder-Spielen sind nur einige der Anlässe, die wir übers Jahr verteilt auf dem Programm stehen haben.

Die Proben dafür finden donnerstags abends von 20 bis 22 Uhr in unserem Proberaum in der alten Grundschule in Niederfischbach statt. Unser Repertoire beinhaltet die gesamte Bandbreite von klassischer Blasmusik, Märschen und Polkas über Filmmusik und Musical bis hin zu modernen Arrangements aus der Popwelt.

Jugendorchester

Das Jugendorchester unseres Vereins besteht schon seit den 1970er Jahren und bereitet unseren Nachwuchs musikalisch auf das Große Orchester vor. Geprobt wird freitags nachmittags von 17 bis 18 Uhr unter der Leitung von Simon Jade.

Egerländer Abteilung

Die Abteilung „Egerländer“ des Musikvereins ist die jüngste Abteilung des Vereins. Obwohl schon lange einige Orchestermusiker in einer kleinen Blasmusikbesetzung zusammen musizierten, wurde die Gruppe erst im Jahre 2021 offiziell als Unterabteilung des Musikvereins „1871“ Niederfischbach gegründet. Ihr zu Hause hat diese klassische 7er-Besetzung aus zwei Flügelhörnern, Trompete, Tenorhorn, Bariton, Tuba und Schlagzeug in der traditionellen böhmischen Blasmusik. Die Proben finden freitags von 19 bis 21 Uhr statt.

Föschber Landstreicher

Infos folgen

Aktuelles
17.02.2026

Karnevalszug Niederfischbach

Wie jedes Jahr beteiligen wir uns auch in diesem Jahr am Karnevalszug in Niederfischbach. Getroffen wird sich am Startpunkt in der Siegener Straße, um pünktlich um 14:11 Uhr loszugehen.

Unsere
Termine 2026

DatumVeranstaltungUhrzeit/Ort
24.01.2026Neujahrskonzert19:30 Turnhalle am Rothenberg
17.02.2026Karnevalszug Niederfischbach14:11 Siegener Straße
27.02.2026Jahreshauptversammlung19:30 Probelokal
05.04.2026Osterlieder spielen7:00 Friedenskreuz Obstplantage
11.04.2026Konzert Egerländer Besetzung19:30 Turnhalle am Rothenberg
12.04.2026KommunionSchulhof Grundschule
24.05.2026Marsch zum BürgerparkBürgerpark
31.05.2026Tag der offenen Tür FeuerwehrFeuerwehrgerätehaus Wittumhof
04.06.2026FronleichnamsprozessionSiegerländer Dom
04.06.2026Königsschießen Schützenca. 17:00 Schützenhaus
29.06. – 07.08. Sommerferien RLP/
20.07. – 01.09. Sommerferien NRW
15. – 18.08.2026KirmesGemäß Schichtplan
12.09.2026Musikalischer Nachmittag/Abend
20.09.2025PfarrfestSiegerländer Dom
26.09.2026Ausflug Mainz
05.10. – 16.10. Herbstferien RLP/
17.10. – 31.10. Herbstferien NRW
10.11.2026Martinszug NiederfischbachSiegerländer Dom
XX.11.2026Martinszug HarbachTreffen am Proberaum
05.12.2026Föschber WeihnachtsmarktSiegerländer Dom
06.12.2026Adventskonzert – Eine geschenkte Zeit16:30 Siegerländer Dom
XX.12.2026Weihnachtsfeier Grundschule
20.12.2026Weihnachtslieder im Anschluss an die Messe
bzw. Beteiligung an Messe
Siegerländer Dom

Mitmachen

Egal, ob du bereits ein Instrument spielst oder aber neu anfangen möchtest: In jeder unserer Abteilungen freuen wir uns jederzeit über neue Mitglieder. Auch wenn du kein Instrument spielst, kannst du den Verein als passives Mitglied unterstützen.

Info Flyer
Anmelde-
formular

Chronik

Gründung und Anfänge

Die Gründung des Vereins erfolgte im Jahr 1871, wie bereits aus dem Vereinsnamen hervorgeht, und war beeinflusst durch den Deutsch-Französischen Krieg. Auch junge Musiker aus Niederfischbach mussten an die Front, wo sie die preußischen Militärkapellen hörten, die mit Marschrhythmen die Moral der Truppen hoch halten sollten. Kurz darauf schlossen sich erstmals 15 Niederfischbacher Musiker zusammen. Als Gründungsinitiator gilt Berufssoldat Adolf Mann, der den Verein später auch musikalisch leitete. Ihm folgte als Kapellmeister Heinrich Brenner, der in der Vereinschronik als „Vater des Vereins“ bezeichnet wird und das Orchester 46 Jahre lang von 1880-1926 leitete. Er wurde später zum Ehrenkapellmeister ernannt. Die erste Satzung des Vereins stammt aus dem Jahr 1878 und der Vorstand bestand zu dieser Zeit nur aus dem Kapellmeister und seinem Stellvertreter.

1885-1920

Nach einem verheerenden Feuer im August 1885, das große Teile des Ortes zerstörte, waren die Musiker durch die entstandene Notlage gezwungen, eine höhere Zahl an Auftritten anzunehmen um sich ein wenig Geld hinzu zu verdienen. Die Auftritte waren schon damals sehr vielfältig und umfassten beispielsweise Hochzeiten, Sängerfeste, Kirmesfeiern, Maifeste, Turnerbälle, Schützen- und Karnevalsfeste, Feierlichkeiten anlässlich kaiserlicher Geburtstage, Jubiläumsfeiern, Konzerte, Gedenktage, Feuerwehrfeste, Einweihungsfeiern und Prozessionen. Die ersten Uniformen – eine für den Verein damals sehr teure Anschaffung – wurden 1888 von Schneidermeister Anton Weber gefertigt und mussten für viele Jahrzehnte halten. Während des Ersten Weltkriegs spielten die in der Heimat gebliebenen Musiker hauptsächlich bei kirchlichen Anlässen und mussten schließlich vier gefallene Musikkameraden aus den eigenen Reihen betrauern. Nach Kriegsende fand sich der Verein erneut in einer finanziell schlechten Position, weshalb auch solch ungewöhnliche Auftritte wie der als Zirkusorchester gespielt wurden.

1920-1940

Anfang der 1920er Jahre bewarb sich der Verein, der damals bereits in 35 Jahre alten Uniformen spielte, um die Aufnahme in die Feuerwehr als Feuerwehrkapelle. So wäre das Problem der Uniformbeschaffung gelöst gewesen, da man im Falle der Aufnahme mit Feuerwehruniformen ausgestattet worden wäre. Allerdings existierte zu dieser Zeit noch eine andere Musikkapelle in Niederfischbach, die sich ebenfalls darum beworben hatte und diesen Wettstreit gewann. Die alten Uniformen hatten also noch immer nicht ausgedient und erst nach Ende der Inflation konnten 1925 neue Uniformen angeschafft werden. Diese waren – wie auch die heutigen Uniformen – schon damals grün. Ein Jahr später, 1926, stand eine große Veränderung an: Nach 46-jähriger Tätigkeit übergab Kapellmeister Heinrich Brenner den Stab an seinen Sohn Alex, der an der Musikhochschule Köln ausgebildet worden war und den Verein gekonnt an schwierigere und anspruchsvollere Stücke heranführte. 1939 starb Heinrich Brenner nach 68 Jahren Mitgliedschaft als letztes Gründungsmitglied und es lässt sich wohl sagen, dass seine Tätigkeit unerlässlich für das Bestehen des Vereins gerade in der schwierigen Anfangszeit war. Einen dramatischen Rückschlag musste der Musikverein 1934 einstecken: Das damalige Vereinslokal brannte bis auf die Grundmauern nieder und den Musikern gelang es gerade noch, unter Lebensgefahr, dort untergebrachte Instrumente und Notenmaterial aus den Flammen zu retten.

Zweiter Weltkrieg

Auch der Zweite Weltkrieg stellte eine Herausforderung für den Verein dar. Bis 1940 konnte der Probenbetrieb noch aufrecht erhalten werden. Ab 1941 gab es jedoch keine Proben mehr, da die meisten Mitglieder zu den Waffen gerufen worden waren. Auch aus dem Zweiten Weltkrieg kehrten drei Musikkameraden nicht zurück. Dass der Verein nach Kriegsende finanziell besser gestellt war als nach dem Ersten Weltkrieg, ist vor allem den damaligen Kassierern Emil Zart und Hubert Solbach zu verdanken, die trotz des Krieges die Beiträge erfolgreich verwalteten. So konnten notwendige Überholungen und Reparaturen der Instrumente vorgenommen werden und der Probenbetrieb wurde im September 1945 wieder aufgenommen.

1949-1968

Nachdem Kapellmeister Alex Brenner schwer erkrankt war, übernahm Josef Bender 1949 nicht nur das Amt des Dirigenten, sondern bildete auch zahlreiche Jugendliche sowohl an Blech- als auch an Holzblasinstrumenten aus. Nach einer Übergangszeit, in der Bender sich aus gesundheitlichen Gründen das Amt mit seinem Nachfolger teilte, übernahm Rudolf Zart 1968 allein die musikalische Leitung des Vereins.

Gründung des Jugendorchesters

In den 70er Jahren gründete sein Bruder Emil das Jugendorchester, dass das Vereinsleben schon nach erstaunlich kurzer Zeit mit Beteiligungen an Konzerten des großen Orchesters, eigenen Konzerten oder auch Martins- und Karnevalszügen bereicherte und später u.a. von Andreas Glöckner und Wolfgang Mertens weitergeführt wurde. Die eigenen „Dicke-Backen-Rock „Konzerte und die zehntätige Fahrt nach Frankreich im Jahr 2009, die unter der Leitung von Wolfgang Mertens durchgeführt wurden, stellen nur einige Highlights des Jugendorchesters aus den letzten Jahren dar.

Erneuter Dirigentenwechsel und musikalische Erfolge

Emil Zart übernahm nach dem Tod seines Bruder zunächst die Leitung des großen Orchesters, stand allerdings nicht dauerhaft als Dirigent zur Verfügung, sodass der Verein 1983 mit Johannes Leitner einen kompetenten Berufsmusiker in das Amt wählte, der das Orchester daraufhin 30 Jahre lang leitete.

Ein Highlight in der Vereinsgeschichte ist sicherlich die Qualifizierung und Teilnahme am Bundeslaienorchester-Wettbewerb in Berlin. Mit zwei Bussen reisten Musiker und Angehörige zu diesem viertägigen Event im Mai 1988 an. Der Musikverein konnte sich unter Johannes Leitner gegen zahlreiche andere Musikkapellen aus der gesamten BRD erfolgreich durchsetzen und landete schließlich auf einem hervorragenden dritten Platz.

2013-heute

2013 legte Johannes Leitner nach 30 Jahren sein Amt als Dirigent aus persönlichen Gründen nieder, blieb dem Verein jedoch weiterhin als Musiker und als Leiter der Föschber Landstreicher erhalten. Ihm folgte Andreas Glöckner als Leiter des Orchesters.

2017 und 2018 standen dann einige weitere größere Veränderungen für den Verein auf dem Programm. Zunächst löste beim Oktoberfestkonzert 2017 Günter Pfeiffer Andreas Glöckner als Dirigent ab. Weiterhin wechselte der Verein das Probelokal. Nachdem 31 Jahre lang in der Augengartenschule geprobt worden war, bezog der Musikverein im Mai 2018 die Räumlichkeiten in der alten Grundschule.

Vorstand

Felix Otterbach

1. Vorsitzender

Nina Schultens

1. Geschäftsführerin

Dominik Zöller

1. Kassierer

Bernd Schomers

2. Vorsitzender

Miriam Grümbel

2. Geschäftsführerin

Anna Schmidt

2. Kassierer

Simon Jade

Jugendorchester

Leonie Otterbach

Jugendorchester

Bildergalerie

Kontakt

Probezeiten:
Großes Orchester: donnerstags, 20-22 Uhr
Jugendorchster: freitags 17-18 Uhr
Egerländer: freitags, 19-21 Uhr
Landstreicher: dienstags, 19-21 Uhr

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